Neues Leihrad-System im neuen Jahr in Augsburg

Mehr Leihräder, mehr Stationen: Die Stadt Augsburg lässt den Vertrag mit dem bisherigen Anbieter auslaufen. Ab Sommer 2024 soll es mit einem neuen Leihrad-System vor allem weitere Ausleihstationen auch außerhalb des Stadtzentrums geben. (Foto: Maximilian Tauch)
Mehr Leihräder, mehr Stationen: Die Stadt Augsburg lässt den Vertrag mit dem bisherigen Anbieter auslaufen. Ab Sommer 2024 soll es mit einem neuen Leihrad-System vor allem weitere Ausleihstationen auch außerhalb des Stadtzentrums geben. (Foto: Maximilian Tauch)
Mehr Leihräder, mehr Stationen: Die Stadt Augsburg lässt den Vertrag mit dem bisherigen Anbieter auslaufen. Ab Sommer 2024 soll es mit einem neuen Leihrad-System vor allem weitere Ausleihstationen auch außerhalb des Stadtzentrums geben. (Foto: Maximilian Tauch)
Mehr Leihräder, mehr Stationen: Die Stadt Augsburg lässt den Vertrag mit dem bisherigen Anbieter auslaufen. Ab Sommer 2024 soll es mit einem neuen Leihrad-System vor allem weitere Ausleihstationen auch außerhalb des Stadtzentrums geben. (Foto: Maximilian Tauch)
Mehr Leihräder, mehr Stationen: Die Stadt Augsburg lässt den Vertrag mit dem bisherigen Anbieter auslaufen. Ab Sommer 2024 soll es mit einem neuen Leihrad-System vor allem weitere Ausleihstationen auch außerhalb des Stadtzentrums geben. (Foto: Maximilian Tauch)

Nutzer des Augsburger Leihrad-Systems bekamen jüngst Post: Das Angebot ende zum 31. Dezember, hieß es im Schreiben des Unternehmens Nextbike. Doch in Augsburg wird es weiterhin Leihfahrräder geben. Zwar lässt die Stadt den Vertrag mit dem bisherigen Anbieter auslaufen, doch im neuen Jahr soll ein neues Leihrad-System dafür sorgen, dass „Bikesharing und öffentlicher Nahverkehr künftig besser ineinandergreifen und zusammenpassen”, sagt Augsburgs Wirtschaftsreferent Wolfgang Hübschle. Starten wird das System allerdings erst im Sommer.

Das Leihrad-System wird im Auftrag der Stadt von den Stadtwerken betrieben. „Die erste Teilinbetriebnahme” mit neuen Rädern beginne im Sommer 2024, heißt es von der Stadtverwaltung. Derzeit werden die bisherigen Leihräder abgebaut. Mittelfristig sind nun 800 Fahrräder, davon bis zu 300 E-Bikes, an 700 Standorten im Stadtgebiet vorgesehen.

Zahlen sind „im Vergleich zu Systemen in anderen Großstädten weiter ausbaufähig”

Leihräder gibt es in Augsburg seit 2011. Mit 120 Fahrrädern startete damals das „Bikesharing”. Von 2020 an standen 400 Leihfahrräder zur Verfügung, vor allem an Mobilitätsknotenpunkten wie Straßenbahnhaltestellen. Die Nachfrage sei stetig angestiegen. Im aktuellen Jahr 2023, mit Stand 1. Dezember, wurden insgesamt knapp 64.500 Ausleihen verzeichnet. „Dennoch sind die Zahlen im Vergleich zu Systemen in anderen Großstädten weiter ausbaufähig”, räumt die Stadt ein.

Nachdem die Stadtwerke im Vorjahr einen fortlaufenden Jahresverlust nicht weiter übernehmen konnten, habe die Stadt Augsburg für die Jahre 2022 und 2023 die Kosten übernommen und die Stadtwerke-Carsharing-GmbH mit dem Betrieb von Swa-Rad betraut. Dadurch habe der Vertrag mit dem Systemanbieter Nextbike bis 31. Dezember 2023 verlängert werden können. Jetzt läuft der Vertrag jedoch aus und Stadt und Stadtwerke wollen ein anderes System.

Bis zum Sommer stehen nun in Augsburg allerdings keine Leihräder zur Verfügung. Für die Stadt nicht weiter schlimm, denn „ohnehin zählen die Monate Januar bis April zu den nachfrageschwachen Monaten”.

Künftig soll vor allem die Anzahl an Stationen steigen, was in Wohn- und Gewerbegebieten eine stärkere Verknüpfung zwischen Bikesharing- und ÖPNV-Netz ermöglichen soll. Auch eine Ausweitung des Angebots über das Stadtgebiet hinaus in umliegende Gemeinden ist angedacht.

Die Neukonzeptionierung des Bikesharingsystems ist Teil des Aktionsplans Verkehrsverlagerung und wird über das Förderprogramm „Modellprojekte zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs” vom Bund gefördert. (pm/jaf)

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